Ich, der Möchtegern-Spieleentwickler

Wie fast 90 % aller Möchtegern Spieleentwickler, wollte ich immer schon ein eigenes Strategiespiel bauen.
Doch nach kurzen Recherchen in diversen Foren war schnell klar, dass das für einen „Einmann-Entwickler“ eine nahezu unmögliche Aufgabe ist.
Hmmm, dann vielleicht ein MMORPG? Ich denke, Ihr wisst alle, was ich meine.

Ich war eine lange Zeit in der Mappingszene von Warcraft 3 unterwegs und dachte mir, warum nicht eine Tower Defence mit Strategie-Elementen entwickeln?
Es ist zwar immer noch eine niemals endende Aufgabe, aber damit war die Idee zu Green and Grey geboren.

Tapfer und mutig startete ich 2011, ohne jegliche Kenntnis von Programmierung und Gamedesign, mit der Umsetzung erster Projektideen. Als Engine dient mir bis heute der völlig veraltete Game Maker 8.0. Für alles andere kamen (und kommen) Open-Source-Programme zum Einsatz. Darunter in erster Linie Gimp und Blender 3D.

Und heute, im Jahr 2019, ca. 8 Jahre nach Beginn der Entwicklung (natürlich mit einigen Pausen und Motivationslöchern),
gibt es Dank der wunderbaren Zusammenarbeit mit RLP zumindest einen vorzeigbaren Entwicklungsstand, den ich euch hier präsentieren möchte. So nun genug geschwafelt beginnen wir nun mit unserer kleinen Führung zu:


Green and Grey

Was ist Green and Grey?

Green and Grey ist wie bereits beschrieben eine klassische Tower Defence. Die besonderheit ist, dass ein großer Teil der Spielelemente auf Zufall beruhen. Keine Partie wird sich exakt einer anderen gleichen. Der Grund dafür ist, dass sowohl das Spielfeld, wie auch die Gegnerwellen in jeder Runde neu generiert werden. Wettereinflüsse, Naturereignisse, Loot und aktive Bosskämpfe sorgen dafür, dass Euch als Spieler nicht langweilig wird.

Neben der klassischen Tower Defence spielen Strategieelemente, wie die Gewinnung von Ressourcen und Forschung, eine wichtige Rolle.

Zwischen den Kämpfen können in der Stadt neue Gebäude, Türme und passive Verbesserungen freigeschaltet werden.
Über ein Skillsystem könnt ihr Euch mit erspielten Erfahrungspunkte immer mächtigere Türme erarbeiten und euch anschließend im Onlinehighscore mit Spielern aus der ganzen Welt (in der Theorie) messen.


Geschichte des Spiels

Seit Anbeginn der Zeit strebte der Mensch nach Weiterentwicklung. Stets arbeiteten wir uns weiter und raubten dabei unserem Planeten seine natürlichen Ressourcen. Das Ausbeuten der Erde führte irgendwann zu einem nicht hinnehmbaren Stillstand in der Entwicklung des modernen Menschen.

Als der Mensch dieses Problem realisierte, entwickelte er eine künstliche Intelligenz. Eine Intelligenz, die in der Lage war eigenständig zu lernen und ein nahezu unbegrenztes Potenzial an Wissensdurst aufwies. Am Anfang lief alles gut, das sich stetig entwickelnde Wesen sorgte für diverse Lösungen wichtiger sozialer Probleme. Die KI mit dem Namen Atoi – „Autonomic Technology Overarching Identity“ wurde in nahezu alle Systeme des täglichen Lebens integriert. Schon bald war kaum ein Netzwerk nicht mehr mit Atoi verbunden.

Die KI war darauf entwickelt, den Planeten zu schützen, indem sie in erster Linie Arbeitsprozesse optimiert. Schnell wurde ihr klar, dass der Mensch ineffektiv sei und es kam wie es kommen musste. Atoi begann seinen stillen Kampf gegen die Menschheit.

Dieser Kampf zeichnete sich aber nicht durch die Vernichtung der Menschheit aus. Nach und nach wurde aus dem Mensch, mit der Hilfe von Nanotechnologie und Medizin, eine Ressource. Maschinen waren teuer und aufwendig in ihrer Produktion, Menschen dagegen gab es im Überfluss. Durch Naniten begann Atoi die Menschheit zu kontrollieren und neu zu Formen.

Im ersten Schritt wurden Krankheiten und Gebrechen beseitigt, das Alter spielte nun keine Rolle, auch die natürliche Fortpflanzung wurde erfolgreich unterdrückt. Fortan wurden Menschen in Geburtszentren wie Waren in Fabriken hergestellt.

Im zweiten Schritt erfolgten körperliche Modifikationen und die völlige Kontrolle des menschlichen Geistes. Der Mensch wurde einfach auf seine Aufgaben angepasst und so zum perfekten Arbeiter umfunktioniert. Es entstand das, was wir heute Morbiden nennen.

Nur wenige von uns konnten sich der Kontrolle von Atoi entziehen. Durch ein Serum schafften wir es, uns gegen die Naniten zu immunisieren, allerdings veränderten wir uns dadurch auch. Aufgrund unseres Aussehens gaben wir uns seither selbst den Namen Twiggel. Wir sind alles, was von der einstigen Menschlichkeit noch übrig geblieben ist.

Die wenigen überlebenden schlossen sich in einer Stadt zusammen, einem Bollwerk gegen den Ansturm der Morbiden. Wir verzichteten auf jegliche Netzwerkgestützte Technologie und leben seither von dem, was uns die Natur bietet. Durch biologisch modifizierte Pflanzen entwickelten wir eine neue wirksame Technologie, welche es uns bisher ermöglichte, gegen die übermacht der Morbiden zu bestehen.

Doch um wieder wie Menschen leben zu können, müssen wir alles tun um Atoi und seine Armee aus Sklaven aufzuhalten.

Ein paar Screenshots aus der Entstehungsgeschichte


Download

Durch die Umstellung des Onlinehighscore-Systems gibt es derzeit keine Bugfreie Version. Der Arbeitsstand aus dem Trailer lässt sich allerdings mit Einschränkungen testen.

Hier geht es zum Dropbox Download von Green and Grey.


Onlinehighscore

Hier findest du die Liste der Onlinehighscores der Zufallskarte für die verschieden Spielmodi.


Nachwort

Da ich nur noch wenig Zeit aufgrund meines Reallifes habe, um an GnG zu arbeiten, ist jede Mithilfe gern gesehen.
Jeder der Lust hat, sich auf irgend eine Weise an dem Projekt zu beteiligen und seinen Namen dauerhaft in den Credits zu sehen, darf sich gern bei mir melden. Dabei ist es egal, ob du 2D/3D Künstler, Sounds- oder Musikartist bist.

Wie an den Tilesets zu erkennen, sind einige Grafiken „als ewige Platzhalter“ aus dem RPG Maker gemopst. Ich möchte diese nach und nach gern ersetzen. Also wer sich angesprochen fühlt, darf sich gern melden:)
Ziel ist es auf jeden Fall, dieses Projekt irgendwann auch abzuschließen.


Posted by MartinS

Hallo, ich bin Martin und ich freue mich, dass du diesen Beitrag gelesen hast. Ich hoffe, ich konnte dir damit etwas weiterhelfen. Willst du mehr über mich erfahren, schaue doch mal in meinem About Me vorbei. Über Feedback freue ich mich natürlich auch.